Eine Phase im Leben

super sabine 2013

Das bin ich 2013.

super sabine-2017

Das bin ich heute, 2017.

Das erste Foto ist vor meinen Wechseljahren aufgenommen worden, das zweite während beziehungsweise danach (wann genau ist denn der letzte Tag 😉 ?) – nämlich in diesem Sommer. Beides bin ich. Und das ist auf den Punkt gebracht alles, was ich zu meinen Wechseljahren und mir sage: Das bin ich. 🙂 Etwas älter. Ja.

Doch: Es bin immer ICH – Super Sabine. Jede Phase meines Lebens ist ein Teil von mir und ich gleite hinein. Es gibt selten den Stichtag x und ab jetzt ist alles anders. Geburt und Tod stellen uns vor solche Stichtage. Ansonsten gehen die Lebensphasen bei mir langsam und wie eine neue Meereswelle vor sich.

So sind und waren auch meine Wechseljahre.

Gesellschaftlicher Druck oder: Es geht auch ohne Info.

Ich habe mich im Vorfeld nie mit den Wechseljahren beschäftigt und währenddessen auch nur minimal. Ich habe keine Ahnung, welche Hormone warum wie weniger oder mehr ausgeschüttet werden und womit ich das ausgleichen könnte. Müsste ich das wissen? Und wenn ja, warum müsste ich das wissen, habe ich mich oft gefragt, wenn ich staunend den Wechseljahre-Diskussionen anderer Frauen in meinem Ü-50-Alter lauschte.

Erst, als Menschen an mich herangetragen haben, dass ich wohl in den Wechseljahren wäre (weil mir hin und wieder heißer war als sonst), fühlte ich einen gesellschaftlichen Druck, mich damit auseinandersetzen zu müssen. Für mich selbst bin ich einfach nur ein Stück weiter meinen Lebensweg gegangen.

Als ich mich zu dieser Blogparade von Lemondays gemeldet habe, dachte ich kurz:

„Oh, Sabine, das war vielleicht ein bisschen voreilig. Du hast ja gar nichts zu deinen Wechseljahren zu sagen. Denn es gibt sie nicht.“

Zumindest nicht so, wie das in Zeitschriften, Büchern oder im Internet beschrieben wird. Ich wollte die Teilnahme schon zurückziehen. Doch dann bin ich bei meinem Entschluss geblieben, denn ich möchte genau das dazu beitragen: Wechseljahre können auch ganz einfach ein paar weitere Jahre deines Lebens SEIN. Nicht mehr. Nicht weniger.

No Party. No Depri.

Ganz ohne Hormonstress. Ohne ständige Hitzewallungen. Ohne Big Party oder Mega Depri. Ohne quälende Aufs und Abs. Ohne irgendeinen grandiosen „Wechsel“. Ohne Wandel von … zu. Ohne Paukenschlag. Ohne Qual. Ohne Wahl. Sie SIND einfach.

entspanntSie sind der stille Abschluss meiner fruchtbaren Jahre, sanft hineingleitend in eine Zeit ohne Menstruation. Wunderbar! Ein Wunder, wie die Natur dafür sorgt, dass ich mich entwickle. Ganz ohne mein Zutun und ganz ohne Pillen oder Mittelchen. Das einzige, was ich hin und wieder tue ist: Ich trinke einen Tee, der wohl spezielle Menopausenkräuter enthält. Weil er mir schmeckt und weil er mir gut tut. Ich folge dabei meiner Intuition.

Mein Tipp

Was ich dir für deine Wechseljahre rate – wie ich es dir für jede Lebensphase empfehle:

Sei milde und friedlich mit dir selbst. Geh in keinen Kampf mit dem, was dein System – dein Körper, dein Geist, deine Seele – braucht. Lausche, was dein Body will, und gib es ihm, wenn dir das möglich ist. Verzeihe dir, wenn du es ihm gerade nicht geben kannst. Liebe dich. Sei. Einfach.

Das gilt für heute genauso wie für gestern und wie für die kommenden Jahren. Ich glaube, wir ersparen uns viel Leid (selbst gemachtes oder von außen kreiertes), wenn wir annehmen, was ist. Ob das Wechseljahre heißt oder schlicht Ruhelosigkeit, wenn wir mal nachts nicht so gut schlafen können: Nimm es an statt damit zu hadern. Das macht das Leben leicht und wunder-voll.

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Weitere Beiträge aus der Blogparade „Meine Wechseljahre und ICH“ kannst du zum Beispiel hier bei Ute Ossmann und ihrem Blog lesen oder bei Sabine Brüß in ihrem Selbstwert-Bog oder Bei Bettina Hertzler in ihrem Business-Beratungs-Blog. Viel Freude dabei!

Wie ergeht es dir denn in diesen wechselhaften Jahren und wie gehst du damit um? Entspannt wie ich oder doch eher turbulent-kämpfend oder …? Erzähl’s mir! 🙂 Dein Kommentar ist gefragt!

Herzensgruß

Sabine