Authentisches Marketing – erster Schritt: Mach nix. Sei!

Authentisches Marketing ist so einfach und schwer zugleich. Denn es bedeutet, dich täglich immer wieder zu entscheiden. Für dich. Für das Leben. Noch BEVOR du mit authentischer Werbung anfängst. Immer wieder bin ich in den vergangenen Wochen vom Leben geprüft worden und es hat mich gefragt:

Willst du das mit Super Sabine wirklich machen?

Also wirklich wirklich? So richtig echt und mit allem, was du bist?“

Im Juni 2016 hat mich das Leben aufgefordert, Super Sabine als Business zu machen. Nach dem Ende von Verinnere-dich mache ich mich als Sabine, Texterin, SEO-Expertin, selbstbewusste Frau mit Lebenserfahrung richtig sichtbar – und als Kurs-Geberin. Seit 2 Jahren ruft es mich schon mega-laut, das Leben nach meiner Sichtbarkeit. Mein Leben lang ruft es leise und je älter ich werde, umso lauter. Im Schnecken-Schritttempo bin ich gefolgt.

Ich habe immer ein Stück mehr zugelassen, bis es vor ein paar Wochen unüberhörbar deutlich war:

sichtbar machen als Super Sabine„Super Sabine, na wie wäre es? Geh jetzt endlich raus mit deinem Wissen und mit dir als tollem Weib! Du bist an der Reihe. Es ist die richtige Zeit.

Ich hab geschrien und gezetert und gefaucht: NEIN!

Dann hab ich reingefühlt, nachgedacht und eingewilligt: JA!

Seither bekomme ich zahlreiche berufliche Anfragen, Jobs, Festanstellungen, Kooperationen und mehr angeboten. Es hagelt geradezu „Versuchungen“, die mir reizvolle Dinge versprechen und mein „Ja“ zu Super Sabine (und damit zu mir und meiner Sichtbarkeit) überprüfen wollen. Die Versuchungen sind

  • gesichertes Geld (Festanstellung)
  • Team statt allein starten (Kooperationen)
  • Sicherheit durch Routine (altbekannte Themen)

Jedes Mal wird zudem mein Ego gebauchpinselt, das sich über die große Nachfrage freut und seinen Wert aufpoliert sieht. Und jedes Mal atme ich mehrmals sanft ein, nachdem das aufgewühlte Herzrasen vorbei ist, das durch das gebauchpinselte Ego verursacht wird. Dann lausche ich immer mit der gleichen Frage in mich hinein:

„Was willst du, liebe Seele?“

Denn ich glaube fest daran, dass meine Seele einen Plan hat, der jenseits meines Egos liegt. Und dann höre ich nur zu, was kommt. Und es kam bisher jedes Mal die gleiche Antwort:

„Zeig dich als die tolle Frau, die du bist! Sei einfach du: Super Sabine.“

authentisch sein, rausgehenUff.

So einfach?

So schwer?

So wenig?

So viel?

 

Sein. Punkt.

Vor 2 Wochen war ich auf einem Intensiv-Seminar zum Thema „Evolution – starkes Ich, starkes Wir“, auf der Summer Celebration von Leona, Andrea und Veit Lindau (Veit Lindau hat übrigens 22 spannende Kernthesen zu authentischem Marketing verfasst – lesenswert!). Zu Beginn der Woche durfte ich in einer Meditation einen Impuls empfangen, was in dieser Woche meine Aufgabe ist. Und es kam:

„Sei!“

Wahuuuaaahhh, hab ich gedacht. Sein. Sein? Nix tun? Nix wirken? Nix machen? Raus aus meiner Komfortzone also? Ich bin eine Macherin. Das ist meine Komfortzone, das kenne ich, das kann ich. Ich organisiere gern. Ich arbeite gern. Und dann sagt das Leben einfach: „Sei.“ Wie jetzt? 😉 Du kannst es bereits zwischen den Zeilen lesen: Ich war mit dieser Aufgabe zunächst überfordert.

Wie geht denn „sein“?

präsent seinDann hab ich genau das „gemacht“. Ich war „einfach“ präsent. Ich hab geatmet. Gelauscht, was ich brauche, wohin ich mich gerade setzen mag, ob ich zuhören oder etwas sagen mag, ob ich Kraft habe, etwas zu geben, oder gerade lieber etwas bekommen möchte. Ich habe in mich gefühlt, ob ich sitzen, stehen, liegen, tanzen, essen, trinken, reden, schweigen, mich bewegen will und immer wieder habe ich die Kraft in mir gespürt. Diese wurde täglich größer. Ich wurde täglich präsenter. Sein wurde täglich leichter und schließlich eine Selbstverständlichkeit. Mein kontrollierender Verstand (den ich by the way sehr liebe!) verband sich mit dem Herzen, mit der Seele und entspannte sich. Er musste nicht mehr so viel kontrollieren und arbeitete dennoch 😉

In dieser Woche kamen viele Menschen auf mich zu und haben sich bei mir bedankt. Und ich dachte innerlich oft: „Ich hab doch gar nichts gemacht.“ Genau das ist der Punkt. Ich WAR einfach da. Voll und ganz in meiner Präsenz. Bei jedem Zuhören. Bei jedem Raum-Geben. Bei jedem in die Augen Schauen. Bei jedem Gespräch. Bei jedem Menschen. Und vor allem bei mir.

Es war leicht. Es war zugleich schwer, all das abzulegen, was in mir sein WILL, was in Aktionismus gehen möchte, was über das, was wirklich ist, drüber rennen und handeln will. Wenn ich mir erlaube, in meiner Kraft zu sein und den Impulsen zu lauschen, die in mir sind, sagt mir meine Seele ganz genau, was im Moment wirklich ist und ansteht. Ohne „wollen“. Ohne „aktiv wirken“. Ohne „machen“.

Dann wirke ich. Authentisch. Leicht. Einfach.

 

Vollkommenheit

vollkommenheit im seinZudem wirke ich ohne Anspruch auf „Vollkommenheit“, denn die ist genau in dem Moment da, in dem ich ich bin. So viel vollkommen, ganz und echt, wie es mir zu genau diesem Zeitpunkt jetzt möglich ist. Das ist Super Sein für mich. Wirklich ich zu sein. Und es ist eine „Leistung“. Die schönste und tollste und wundervollste überhaupt!

Wenn ich ich bin und präsent bei mir, weiß ich ganz genau, was ich jetzt tun möchte, was „dran ist“. Und dann wird mein Marketing, meine Super-Sabine-Seite ebenfalls authentisch, echt, lebendig und alles, was ich tue, „wirkt“ von allein. Ohne machen. Ohne zu werten, ob das gerade viele Klicks, viel Umsatz, viel irgendwas bringt. Ohne vorneweg zu nehmen, ob ich das kann, ob das mich in meiner Expertise zeigt, ob das mir als Business-Frau einen wie auch immer gearteten Status bringt. Ich sein IST mein Status :-), ist mein Leben, ist mein Wirken.

 

Tipps, um ins „Sein“ zu kommen

Falls du wissen möchtest, was mir hilft, ins „Sein“ zu kommen, hier ein paar Tipps, wie ich meine Seele ins Baumeln bringe (und zwar überall, selbst in der überfüllten U-Bahn):

  • Atmen.
  • Still sein.
  • Dem Verstand erlauben, sich eine Auszeit zu nehmen.
  • In mich lauschen.
  • Meine Seele (oder wie immer du das nennst) einladen, mir Antworten zu schenken.
  • 3 Fragen an mich:

Was spüre ich jetzt?

Was brauche ich ?

Was kann ich geben?

  • Impulse annehmen. (Ohne zu werten, ohne mich zu wehren, ohne zu wissen, was oder wie das geschehen wird – nur annehmen.)
  • Dankbar sein.
  • Und noch ein bisschen mehr atmen …. 😉
  • Lächeln. (Kommt meist von allein, geht anfangs allerdings auch aktiv und fühlt sich vielleicht zu Beginn ein wenig unsicher an. Macht nix. Einfach mal lächeln).

 

Authentisches Marketing – was hat „Sein“ damit zu tun?

Meine Erfahrung ist, dass ich nur dann authentisches Marketing mache, wenn ich jeden Tag mehr ich bin. Sein. Einfach sein. In mich lauschen, was gerade gelebt werden will, ist die Hauptaufgabe, das wichtigste To-do des Tages. Das ist meine Basis für authentisches Leben und damit für mein Business und authentisches Marketing, da für mich ohnehin alles ineinander fließt ist (mehr dazu bei Über Super Sabine).

So kann ich mehr und mehr die Hüllen fallen lassen und weiß aus dem Herzen, aus der Seele, was jetzt dran ist und nehme das an, was auf mich zukommt. Und nicht, was angeblich notwendig oder scheinbar gut fürs Business wäre 😉 Übrigens: Je mehr ich lerne, zu SEIN, umso leichter füllt sich mein Geldbeutel und mein Konto.

authentisches marketing durch ich sein

Fühl dich frei, du selbst zu sein! Wie geht es dir mit diesen Gedanken, „einfach zu sein“ und das als Beginn deines authentischen Marketings wertzuschätzen und zu etablieren? Ich freu mich auf dein Feedback!

Super-Herzensgruß

Sabine

(Fotograf: www.markus-reck.de)

Nachtrag:

Und hier noch ein kleines Video zum „Authentisch-Sein“ von mir:

Ich danke dir für dein Feedback!